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Cobia ist ein Hoffnungsträger der marinen Aquakultur

Derzeit ist der Cobia oder auch Offiziersbarsch (lat. Rachycentron canadum) noch vor allem bei Sportfischern bekannt und beliebt, die in den warmen, subtropischen Gewässern des Atlantiks und Indopazifiks dem in der Wildbahn bis zu 2 m langen Raubfisch nachjagen. Doch dies könnte sich bald ändern, da der Cobia mittlerweile auch für die Aquakultur spürbar an Bedeutung gewinnt. Dabei kommt ihm zum einen sein exzellenter Geschmack und sein festes weißes grätenarmes Fleisch zugute, für das Köche und Fischesser einen guten Preis bezahlen, zum anderen aber auch seine Schnellwüchsigkeit und der hohe Omega-3-Fettanteil. Verglichen mit dem in deutlich kälteren Wasser gefarmten Lachs, erzielt der Cobia laut Aussagen seiner Züchter einen bis zu dreimal höheren Gewichtszuwachs in vergleichbarer Zeit und enthält einen annähernd doppelt so hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Was ihn aber mit dem seit langer Zeit schon sehr erfolgreich gezüchteten Lachs verbindet, sind seine äußerst vielseitige Verwendungsmöglichkeiten, die von rohen Varianten wie Sashimi über das Zubereiten auf dem Grille bis hin zum klassischen Braten und Dünsten reichen.
Der Cobia ist dabei nur eine von einer Vielzahl neuer Arten, die sich mittlerweile in mariner Aquakultur züchten lassen. Dabei reichen die Formen der Aquakultur von klassischen küstennahen Netzgehegen im Meer, über relativ autonome küstenfernere Systeme, die man als Marikultur bezeichnet, bis hin zu Indoor-Kreislaufanlagen an Land. Man sollte sich bei der Betrachtung der Aquakultur im Meer immer wieder bewusst machen, dass sie für die Menschheit noch eine sehr junge Disziplin ist, die erst seit gut 30 Jahren Quelle für die Produktion ernsthafter Mengen Fisch ist. Für die Zukunft der Menschheit und ihre Versorgung mit Eiweiß (Proteinen) wird sie aber eine wichtige Rolle spielen.
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